Was hilft gegen fremde Katzen?

Was hilft gegen fremde Katzen? Hausmittel und Tipps

Was hilft gegen fremde Katzen

Katzen sind zwar niedlich und dennoch bei vielen Gartenbesitzern nicht unbedingt gerne gesehen. Diese Fellnasen erkunden gerne die Gegend und dabei wird Nachbarsgarten nicht ausgelassen. Nach der Erkundungstour verbleibt im Beet oft Kot oder Pflanzen sind zerstört. Kater hinterlassen gerne eine eigene Duftnote und dabei sind die Tiere nicht wählerisch. Dieser abgelassene Urin kann bei einigen Pflanzen einen ziemlichen Schaden verursachen und dadurch sogar absterben. Um dies zu verhindern, greifen selbst professionelle Gärtner zu unterschiedlichsten jedoch unbedenklichen Methoden für Katzen und Landschaft, damit ungewollte Katzenbesuche ausbleiben.

Hausmittel für den Garten  

Einige Hausmittel sollen helfen, damit Katzen den Nachbargärten fernbleiben. Was ist dran und was wirkt erfolgreich?

Pfeffer, Kaffeesatz und Nelken

Pfeffer, Kaffeesatz oder Gewürznelken helfen tatsächlich gegen Katzen. Dafür diese Hausmittel an Wegen oder Orten, die Katzen gerne zum Spielen und jagen besuchen, ausstreuen. Da die Tiere diese Gerüche als unangenehm empfinden, werden sie dem Garten fernbleiben. Die Anwendung ist allerdings recht aufwendig und benötigt Ausdauer, da diese Hausmittel ihre Wirkung schnell verlieren. Hauptsächlich bei Regen oder großer Wärme verlieren die Hausmittel schnell den für Katzen unangenehmen Geruch.

Da Katzen individuell sind, können einige Hausmittel nach mehreren Anwendungen schnell fehlschlagen. Denn Katzen gewöhnen sich rasch an ungewohnte Gerüche und das gestrige Hausmittel verliert morgen seine Wirkung.    

Gewürznelken sollen zumindest einen vorübergehenden Erfolg bescheren, daher ist ein konsequentes Weitermachen sinnvoll. Denn Katzen können ihre Gewohnheiten schnell ändern und daher den Ort aufgrund des Geruchs dauerhaft verlassen. 

Da Nelken, Kaffeesatz oder Pfeffer bei Feuchtigkeit schnell wirkungslos werden, sind diese Gewürze für einen dauerhaften Erfolg stets zu erneuern. Denn nur Ausdauer hilft beim Fernbleiben der Katzen.

Die „Verpiss-dich-Pflanze“

„Verpiss-dich-Pflanze“ gegen Katzen

Die „Verpiss-dich-Pflanze“ ist eine Gattung der Harfensträucher und verbreitet einen starken Geruch. In den Nesseln der Pflanze befinden sich reichlich ätherische Öle und wirken auf die Tiere abschreckend. Damit sollen Katzen, sowie Hunde durch den unangenehmen und abschreckenden Geruch vertrieben werden.

Dafür einfach 2 bis 3 Pflanzen an dem Ort pflanzen, der von den Katzen gewählt wurde und eventuell an den Schleichwegen. Unter Umständen sehr hilfreich, allerdings keine sichere Methode.  

Aufstellung offener Wasserflaschen  

Das Aufstellen von Wasserflaschen ist nur hilfreich bei sehr engen Zugängen oder auf der eine Katze balancieren muss. Dafür einfach kleine offene Wasserflaschen aufstellen, sodass diese von der Katze beim Vorbeigehen umgeworfen werden muss. Das aufspritzende Wasser erschreckt sich die Katze und nach einigen  Versuchen wird der Weg oder sogar der Garten vermieden. 

Futter an Kotstellen  

Diese Lösung klingt zwar unglaublich, jedoch bei kleinen Gärten lohnenswert. Denn viele Katzenarten werden an ihren gewohnten Fressstellen keinen Kot hinterlassen. Mit dieser Variante kann die Vertreibung von Katzen erfolgreich sein und Katzenkot im Garten vermieden werden. Jedoch nur füttern, kein Gift auslegen.

Scharfes gegen Katzenbesuch

Das Anpflanzen scharfer Gewürze oder verstreuen von Chili und Pfeffer ist zwar eine kurzweilige Variante zur Vertreibung von Katzen. Dennoch lohnenswert, wenn fremde Katzen die Terrasse täglich mit Kot Haufen bestücken. 

Den Gang von der Terrasse bis zum Kot Platz daher mit Chilipulver bestreuen und sobald die Katze den Kontakt zum Pulver aufnimmt, wird die Fellnase das Weite suchen. Ein günstiges Pfefferpulver ist ebenso wirkungsvoll. Die Katze allerdings nicht damit besprühen. Beide Gewürze müssen des Öfteren verstreut werden, da das Pulver schnell an Geruch verliert.   

Anwesenheit zeigen

Nicht nur Menschen, sondern ebenso Katzen mögen Ruhe und Ungestörtheit auf der Toilette. Daher zeige Deine Anwesenheit und vertreibe die Katzen beim Ansetzen zum Koten mit lauten Geräuschen. 

Wasserpistole

Wasserpistole gegen katzen

Katzen verabscheuen Wasser und daher ist eine große Wasserpistole ein hilfreiches Mittel, um Katzen zu vertreiben. Sobald Du die Katze sichtest, mit der Pistole kurz anspritzen. Damit zeigst Du der Katze, dass der Garten Dein Revier ist. Die Katze wird beim Anblick der Wasserpistole bereits das Weite suchen. 

Essig  

Katzen verabscheuen den Geruch von Essig. Da Essigsäure allerdings für Beet und Erde schädlich sein kann, solltest Du das Versprühen von Essig nur auf Fliesen, der Terrasse oder anderen Stellen beschränken.  

Bewegungsmelder mit Ultraschall 

Katzen sind unterschiedlich und nicht jede Katze lässt sich mit Ultraschall vertreiben.  Einige suchen daher das Weite und andere legen sich neben dieses Gerät und halten ein Schläfchen, nachdem der Kot im Beet hinterlassen wurde. 

Hund gegen Katze

Diese Option solltest Du nur in Betracht ziehen, wenn Du Dir ohnehin einen Hund anschaffen möchtest und nicht nur, um Katzen zu vertreiben. Ein Hund vertreibt bereits durch den Eigengeruch und der Anwesenheit viele Katzen. Dennoch legen sich einige Katzen mit Hunden an oder beide leben friedlich nebeneinander her.

Der Reiherschreck  

Reiherschreck Garten Teich gegn Katzen

Ein Reiherschreck soll Fischreiher von Gartenteichen vertreiben und nebenher andere größere Tiere. Der künstliche Reiher besitzt einen Bewegungssensor und dieser ist mit einem Ventil im Reiher verbunden. Der daran befestigte Gartenschlauch steht unter Druck und bewegt sich eine Katze im Sichtfeld vom Reiher, wird ein kurzer jedoch ordentlicher Wasserstrahl abgefeuert. Je nach Modell sogar gibt der Reiher ein lautes Zischen von sich. Die Katze erschreckt sich und sucht das Weite.

Beim Kauf eines Reiherschrecks solltest Du auf Qualität achten. Viele günstige Reiher sind zum Teil mit einem schlichten Bewegungssensor ausgestattet und bewässert beim kleinsten Windhauch die Büsche.

Bewegungssensor mit Infrarot

Ein Bewegungsmelder mit Infrarot registriert nur Bewegungen von warmen lebenden Objekten.

Achtung bei den Anschlüssen

Die Anschlüsse müssen stabil und tropfsicher sein und dürfen im Betrieb nicht tropfen. Hast Du Dich für einen Reiherschreck entschieden, dann achte auf Stabilität und Langlebigkeit. Vergleiche einzelne Varianten, damit das Katzen vertreiben nicht allzu hohe Summen verschluckt. Damit der Reiher lange Jahre seinen Dienst versehen kann, solltest Du auf allzu günstige Varianten verzichten.

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