Was hilft gegen Fußpilz?

Was hilft gegen Fußpilz? Symptome, Hausmittel und Tipps

Was hilft gegen FußpilzBei Fußpilz kratzt, juckt, und nässt es zwischen den Zehen. Zum Teil schuppt die Haut, Bläschen bilden sich oder die Haut löst sich ab. Diese Symptome wurden durch Fußpilz verursacht und zeigen sich gerne bei Sportlern.

Über Fußpilz wird ungern gesprochen und fast jeder Vierte hat sich sicherlich schon mit Fußpilz herumgeschlagen. Für den Pilz sind gute Gründe vorhanden und mangelnde Hygiene ist nicht immer der Auslöser.

Symptome

Fußpilzerreger sind kaum sichtbar, jedoch sind die Beschwerden spürbar für den Befall von Fußpilz.

Juckreiz: Zuerst kommt zwischen den Zehen ein Juckreiz auf, hauptsächlich zwischen dem kleinen und vorletzten Zeh.

Schuppung, Rötung, Risse: Nach diesem Juckreiz zeigt sich die Haut gerötet und zwischen den Zehen fängt die Haut an zu schuppen. Kleine Risse können auftreten, darunter ist gereiztes, rotes Gewebe sichtbar. Die Risse können Schmerzen verursachen. Sobald sich der Pilz ausbreitet, lösen sich von dem kranken Bereich weitere Hautschuppen.

Bläschen, Pusteln, „aufgeweichte“ Haut: Bei weiterer Ausbreitung erscheint die Haut oft aufgeweicht. Die Ränder um infizierte Hautflächen erscheinen dunkler und Bläschen und Pusteln bilden sich.

Fußsohlenpilz

Die Mokassinmykose – Pilzbefall an Fußsohlen – ist schwer zu erkennen. Der erste Gedanke ist trockene Haut oder Neurodermitis.

Dieser Pilz befällt zuerst die Fußsohlen und breitet sich langsam auf Fußverse- und Kante aus. Die Haut ist sehr trocken und schuppt etwas. Es können dicke Schichten Hornhaut und schmerzhafte Risse aufkommen. Diese hauptsächlich an den Fersen, denn hier wird der Fuß besonders belastet.

Diagnose

Die Symptome zeigen Dir recht schnell, dass sich Fußpilz eingeschlichen hat. Bei einem Verdacht einer Pilzerkrankung solltest Du zum Arzt gehen und Dich behandeln lassen.

Der Arzt wird nach den Beschwerden fragen und die kranken Hautstellen ansehen. Durch die anschließende Untersuchung können eventuelle andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Dabei wird etwas Haut abgeschabt und unter einem Mikroskop nach Pilzsporen untersucht. Du kannst meistens das Ergebnis der Pilzart nach einem Tag erfahren. Eine Pilzkultur muss dafür selten in einem Labor angelegt werden. Das Ergebnis würde drei Wochen andauern.

Entstehung von Fußpilz

Fußpilz bevorzugt das Feuchtwarme und Schweiß und steigende Körperwärme lässt im Schuh dieses Klima entstehen. Ein idealer Nährboden für jede Art von Fußpilz.

Sogar beim Duschen kannst Du Dich infizieren. Das feuchtwarme Klima ist dabei vorhanden und Fußpilz hat somit ein leichtes Spiel. Bei Gemeinschaftsduschen solltest Du daher unbedingt rundum geschlossene Badeschuhe tragen, damit das Wasser nicht seitlich am Fuß den Pilz übertragen kann.

Feuchtwarme Orte sind Gemeinschaftsduschen, Schwimmbäder, Hotelzimmer und Sauna in denen barfuß oder mit Badeschlappen gelaufen wird. Denn unsichtbare kleine Hautschuppen am Boden genügen oft, um sich zu infizieren. Sportler, Allergiker oder Menschen mit häufigen Fußschweiß neigen häufig zum Fußpilz.

Am Anfang tritt der Pilz im Zwischenraum der Zehen auf, denn das vorhandene warme und feuchte Klima ist für die Pilzbakterien ideal. Des Weiteren kommen jucken, Kribbeln, Rötungen und kleine Risse auf. Sogar Zehennägel und Fußsohlen können vom Pilz befallen werden.

Bei Verdickung der Fußnägel und gelblicher Verfärbung solltest Du dringend zum Hautarzt gehen, dann hat sich sehr wahrscheinlich der Fußpilz zum Nagelpilz entwickelt. Dieser Pilz zeigt sich hartnäckig, streut Sporen und nach einer Behandlung kann der Pilz dennoch zwischen den Zehen ausbrechen.

Am Fußpilz solltest Du nicht kratzen, selbst wenn das Jucken unerträglich ist. Denn der Pilz kann zwischen den Fingern und anderen Körperteilen durch Berührung übertragen werden. Dazu gehören feuchtwarme Bereiche wie Leisten, Achseln, Genitalbereiche und bei Frauen sogar unter der Brust.

Entstehung bekämpfen

Bereits bei Entstehung sollte der Pilz bekämpft werden. Denn einen Fußpilz ist nicht immer zu verhindern. In Apotheken sind Mittel zu erhalten, um verschiedene Arten von Fußpilz zu bekämpfen. Moderne Mittel könnten Dich sogar von Fußpilz mit einer einmaligen Behandlung befreien. Allerdings helfen diese Mittel nicht bei jedem Menschen und ein 100 prozentiger Erfolg ist nicht sicher. Eine längere Therapie erweist sich zur besseren Heilung.

Risikogruppen und Lebenssituationen

Manche Menschen sind häufiger von Fußpilz betroffen als andere. Ausschlaggebend sind die gesundheitliche Verfassung und einige Berufsgruppen.

Kinder leiden recht selten an Fußpilz, die Anfälligkeit entsteht erst mit den Jahren. Männer dagegen häufiger als Frauen.

Vom Alter unabhängig besteht bei einigen Menschen ein erhöhtes Risiko für Fußpilz.

Ursachen dafür:

  • Durchblutungsstörungen an Füßen
  • Vermehrter Fußschweiß
  • Immunschwäche
  • Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken
  • Hammerzeh, Platt-, Senk- und Spreizfüße
  • Diabetes

Bei Diabetes und typischen Symptomen für Fußpilz sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bei Diabetes werden Durchblutungsstörungen in den Beinen hervorgerufen, das Immunsystem geschwächt und somit kann Fußpilz entstehen. Bei Diabetes kann sich Fußpilz als chronisch erweisen und das Abwehrsystem weiter verringern.

Fußpilz kann ebenso entstehen, wenn tagsüber bei der Arbeit festes Schuhwerk getragen werden muss. Bergleute und Bauarbeiter leiden häufig unter Fußpilz, denn die speziellen Schuhe sind stundenlang an den Füßen und damit wird eine Durchblutung und Belüftung an den Füßen verhindert.

Beim Sport werden durch Sportschuhe ebenso beste Bedingungen für den Fußpilz geschaffen und Umkleidekabinen und Gemeinschaftsduschen tummeln sich die Sporen.

Pilze benötigen Feuchtigkeit und Wärme, um sich vermehren zu können. Dazu gehören:

  • Socken und Strümpfe aus synthetischer Faser. Die Haut kann nicht atmen und Schweiß nicht aufgenommen.
  • Festes Schuhwerk, das nicht atmet.
  • Schwimmhallen, Duschen und Saunen
  • Die engen Zwischenräume vom kleinen und vorletzten Zeh.

Am gesunden Fuß kann kein Pilz entstehen. Der Pilz benötigt kleine Risse, wunde, feuchte Fußstellen und empfindliche Haut, um in die Haut eindringen zu können.

Wie das erreicht wird:

  • enges Schuhwerk, die Stellen am Fuß wund reiben.
  • Verletzungen beim Laufen ohne Schuhe im Freien.
  • häufige Reinigung durch Duschgels, Seifen, Badezusätzen und Fußsprays. Diese können den Säureschutzmantel beschädigen.
  • Unzureichendes Abtrocknen der Füße. Das verschafft den Sporen Tummelplätze an verbleibenden feuchten Stellen.
  • Fehlstellungen am Fuß erzeugen Druckstellen und die Haut platzt haarfein auf.
  • Schwaches Immunsystem.

Hausmittel bei Fußpilz

Fußpilz gab es bereits früher und gilt heute als Volkskrankheit. Hauptgründe sind geschlossene Schuhe, früher wurde oft barfuß gelaufen. Die ehemaligen Mittel sind selbst heute noch wirksam, das bedeutet jedoch etwas Geduld.

Lavendelöl

Lavendelöl tötet bereits in kleinster Konzentration unterschiedliche Faden- und Hefepilze ab. Das Öl kannst Du direkt auftragen oder beim Waschen und im Fußbad verwenden.

Teebaumöl

Teebaumöl besitzt ebenfalls eine pilzabtötende Wirkung. Mit dem Öl reibst Du die befallenen Stellen oder den ganzen Fuß 2 bis 3 Mal am Tag ein. Nach wenigen Tagen zeigt sich eine Besserung. Teebaumöl lindert ebenso den Juckreiz.

Apfelessig

Apfelessig lindert Juckreiz und tötet Keime ab. Deine Füße badest Du einfach in verdünntem Apfelessig.

In der Nacht kannst Du einen Essigstrumpf anziehen. Dafür mischt Du Apfelessig mit etwas Wasser, die Socken darin tränken, anziehen und trockene Socken darüber. Die Beschwerden werden gelindert, fördern die Durchblutung und das Immunsystem angeregt. Deine getragenen Socken kannst Du vor dem Waschen ein paar Minuten zur Desinfizierung im Apfelessig einweichen.

Kurkuma und Backpulver

Backpulver bei Fußpilz. Dazu wird eine Mischung aus lauwarmen Wasser und Backpulver hergestellt und auf die Füße verteilt. Fünf Minuten einwirken lassen, gut abspülen und abtrocknen. Mit dem Kurkuma Gewürz erreichst Du die gleiche Wirkung.

Knoblauch

Knoblauch wirkt äußerlich und innerlich. Knoblauch desinfiziert die Füße, Juckreiz wird gelindert und das Darmmilieu von Altlasten befreit. Knoblauch kannst Du roh essen oder zur innerlichen Anwendung den Saft trinken.

Knoblauchzehen zur äußerlichen Anwendung über Nacht. Der Knoblauch wird dafür leicht angeritzt und zwischen den Zehen gedrückt. Knoblauch ausdrücken und betroffene Stellen am Fuß mit dem Saft einreiben. Bestreiche Deine Schuhe von innen mit Knoblauchöl. Eine Linderung wirst Du nach einigen Tagen verspüren.

Puder

Mit Puder feuchte Stellen austrocknen lassen. Eine Anwendung mit Puder kann vorbeugend gegen Fußpilz sein, wenn Du stark an Schweißfüßen leidest. Spezielle Fußpuder dafür einfach auf die Füße oder in Schuhe geben. Babypuder kannst Du ebenso verwenden. Sind Deine befallenen Füße sehr rissig und trocken, solltest Du auf Puder verzichten.

Propolis

Propolis Bienenwachs wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Propolis kann bei Fußpilz als Salbe oder Tinktur auf erkrankte Bereiche aufgetragen werden. Reagierst Du allerdings allergisch auf Bienenstiche, solltest Du mit Propolis vorsichtig sein. Du kannst einen kleinen Test durchführen, indem Du einen Tropfen der Tinktur oder Salbe auf Deinen Unterarm verreibst, die Reaktion der Haut zeigt Dir, ob Du allergisch reagierst.

Waschungen und Fußbäder

Fußbäder gegen FußpilzFußbäder sorgen für Entspannung und zusätzliche Wirkstoffe kommen direkt an betroffene Stellen. Die Füße zehn Minuten darin belassen und dann gut abtrocknen, die Zehenzwischenräume besonders gründlich trocknen. Zu dem Wasser kannst Du Teebaumöl, Lavendelöl, Apfelessig oder Salz beimischen. Salz verhindert nebenher eine übermäßige Bildung von Schweiß.

Waschungen mit Knoblauchöl, Apfelessig, aufgelöster Heilerde, Molke und Kurkuma helfen sehr gut und die Wirkstoffe gehen direkt an betroffene Stellen. Waschungen sind sinnvoll, wenn bei Nässe wunde Stellen zum Aufweichen neigen.

Heilung unterstützen

Vorbeugung ist wichtig, denn Pilze mögen es feucht und warm. Mit trockenen Füßen entziehst Du dem Fußpilz jegliche Grundlage:

  • Füße nach dem Schwimmen, Baden oder Duschen gut abtrocknen, gegebenenfalls Föhnen.
  • wöchentliche Fußpflege: Dabei Zehenzwischenräume und Haut beachten. Bei Kindern können Eltern die Pflege übernehmen.
  • Mit Fußpuder die Zehenzwischenräume trocken halten.

Kalte Füße sollten vermieden werden. Für die Wärme und Durchblutung der Füße sind passende Socken und Schuhe zu wählen. Die Fußbekleidung hat großen Anteil für trockene Füße und der Fußpilzprophylaxe:

  • Luftige und keine zu engen Schuhe.
  • Obermaterial sollte atmungsaktiv sein, wie Leder und Mikrofasern.
  • Schuhe so oft wie ausziehen.
  • Baumwollsocken tragen.
  • Socken häufiger wechseln und täglich bei Schweißfüßen.
  • Die gleichen Schuhe nicht zwei Tage hintereinander tragen, sondern austrocknen lassen.
  • Bei Schuhen mit Absätzen die Absatzhöhen wechseln, damit keine Druckstellen entstehen.
  • Turnschuhe nur bei sportlicher Aktivität nutzen.

Richtig Wäsche waschen: Socken, Bettwäsche, Badematten und Handtücher, immer bei 60 Grad waschen. Zusätzlich einen Hygienespüler zur Wäsche geben.

Bekleidung teilen: Schuhe, Socken und Handtücher sollten aufgrund der Hygiene nicht mit anderen geteilt werden.

Badelatschen: Viele Menschen gehen in Schwimmbäder, Saunen, Fitnessclubs, Gemeinschaftsduschen meistens barfuß. Für die eigene Sicherheit Badelatschen tragen.

Desinfektionsanlagen: Ein Schutz gegen Fußpilz bieten diese Anlagen nicht. Solche Desinfektionsanlagen befinden sich in Schwimmbädern, Fitnessclubs und vor Saunen. Allerdings kommt aus diesen Düsen nur wenige Sekunden die begehrte Flüssigkeit für die Füße und müsste eigentlich fünf Minuten einwirken, um einen Schutz zu erhalten. Die enthaltene Chemie verändert oft die Haut Flora, den natürlichen Schutzmantel und kann Allergien auslösen. Bakterien und Pilze können somit noch leichter in die Haut eindringen.

Wenn gar nichts hilft

Eine Behandlung bei Fußpilz ist normalerweise unkompliziert und einfach. Die Schulmedizin gibt eine Menge Medikamente zur Inneren und Äußeren Anwendung her und bringt gute Ergebnisse. Andere Wege und Mittel zeigen sich ebenfalls in der Alternativmedizin bei Fußpilz. Hausmittel aus Omas Apotheke nicht zu vergessen, denn diese unterstützen die Heilung ebenfalls.

Jede Behandlung solltest Du konsequent und vor allem rechtzeitig durchführen, damit der Fußpilz restlos ausheilen kann. Doch dieses benötigt Geduld, denn Fußpilz ist sehr hartnäckig. Eine Behandlung kann zwischen zwei und vier Wochen andauern. Selbst wenn die Symptome äußerlich nicht mehr zu sehen sind, sollte die Behandlung fortgesetzt werden. Den genauen Zeitraum der Behandlung kann Dir der Apotheker, Arzt oder Heilpraktiker mitteilen. Dann kannst Du sicher sein, dass der Fußpilz völlig ausgeheilt und kein Rückfall zu erwarten ist.

Fußpilz wird oft zu spät erkannt, indem die Symptome als unwichtig oder nicht als beginnender Hautpilz angesehen wurden. Untersuche Deine Füße und die Zwischenräume daher aufmerksam, denn Fußpilz kann ohne die richtige Behandlung chronisch werden.

Welche Mittel Du zur Behandlung der Füße anwendest, folgende Vorsichtsmaßnahmen solltest Du beachten:

  • Bevor Socken und Schuhe angezogen werden, sollten Mittel bei Fußpilz, die oberflächlich angewendet werden, vollständig einziehen.
  • Die Füße sollten während der Behandlung nicht lange dem Schwitzen ausgesetzt und feucht sein.
  • Während der Behandlung die Socken jeden Tag wechseln.

Folgend weitere Möglichkeiten zur Behandlung und Maßnahmen, um eine erneute Ansteckung oder einen Rückfall zu vermeiden.

Alternative Medizin

Bei der alternativen Medizin greift die Natur, um Fußpilz zu behandeln. Daher ist bei einer Ansteckung von Fußpilz ebenso die Ernährung, Psychosomatik und Milieusanierung zusammenhängend,

Homöopathie

Homöopathie gegen FußpilzIn der Homöopathie sind verschiedene Mittel vorhanden, um Fußpilz zu behandeln. Diese Mittel werden nach Symptomen und Art der Beschwerden ausgesucht. Allgemein bestehen diese Mittel aus kleinen Kügelchen (Globuli) und diese lässt Du auf der Zunge zergehen. Wenn Dir Homöopathie unbekannt ist, kannst Du Dich in der Apotheke, bei einem Heilpraktiker oder Homöopathen erkundigen. Bei Erfahrung kannst Du das Mittel selbst wählen.

Folgende Wirkstoffe stehen dafür zur Verfügung:

Acidum hydrofluoricum: Heftiger Juckreiz
Nitricum acidum: Rissiger Fußpilz und extremes Verlangen nach salzigen, fettigen Lebensmitteln.
Sulfur oder Borax: Abendliches Jucken und Stechen am Fußpilz.
Graphites: Übelriechender Fußschweiß, Nagelpilz, verhornte und rissige Haut.
Silicea: Starker Fußschweiß, der sich bei Kälte bessert. Bei Fußpilz Milieusanierung.

Fußpilz und Darm hängen nach der Alternativmedizin zusammen. Ist Fußpilz durch ein schwaches Immunsystem entstanden, sehen sich die Mediziner sofort den Darm an. Das Verdauungssystem und der Darm sind für eine starke Abwehr sehr wichtig. Ein Pilz am Fuß oder Nagel ist stets ein Hinweis auf einen kranken Darm oder bei der Darmflora haben sich Bakterien aus dem Darm angesiedelt. Eine lokale Therapie bei Fußpilz geht daher mit einer Darmsanierung und umfassenden Beratung zur Ernährung einher.

Bei einer vollwertigen Ernährung stehen natürliche Lebensmittel im Mittelpunkt, die Basenbildend sind. Fertigprodukte solltest Du möglichst vermeiden, dafür reichlich Gemüse, Obst, Nüsse, Samen, Kräutertee, Wasser, grüner Tee und ungesüßte Fruchtsäfte. Darmschädigend sind Alkohol, Tabak und Kaffee schwächen gleichzeitig das Immunsystem. Damit Fußpilz umfassend geheilt wird und Rückfälle vermieden werden, solltest Du Deinem Körper viel Gutes geben.

Psychosomatik

Physische Beschwerden sind immer auf psychische Ursachen zurückzuführen. Somit sind Füße und Standfestigkeit zusammenhängend und Fußpilz tritt häufig bei einer inneren schwachen Standfestigkeit auf. Hierbei können Bachblüten helfen. Diese sanften und natürlichen Mittel helfen Dir, das innere Gleichgewicht wieder zu erhalten.

Schulmedizin

Die Schulmedizin therapiert den Fußpilz mit fungizide Mittel, dem Antimykotika, diese töten den Pilz ab. Antifungale Mittel verhindern, dass die Pilze sich vermehren. Die Behandlung geht stets nach der Ausbreitung der Infektion. Im Anfangsstadium wird eine Behandlung betroffener Bereiche am äußeren Fuß vorgenommen. Dafür sind Gele, Cremes, Sprays, Tinkturen oder Puder vorgesehen. Hat sich der Pilz bereits an Fußsohlen, Fersen und Nägeln ausgebreitet, kommen Tabletten zur innerlichen Behandlung zum Tragen. Einen Behandlungsplan erhältst Du bei Deinem Arzt.

Für jeden Erreger andere Wirkstoffe, um Fußpilz zu behandeln. Ist noch nicht bekannt, durch welchen Pilz die Infektion verursacht wurde, kommt ein Breitspektrum Antimykotikum zum Einsatz, dies wirkt gleichzeitig bei mehreren Pilzarten.

Weitere Arzneien sind Clotrimazol, Bifonazol, Terbinafin, Itraconazol, Econazol und Miconazol.

Medikamente

Bei starkem Fußschweiß kannst Du Gele oder Puder anwenden. Trockene Haut dagegen mit Lotion oder Cremes, damit erhält die Haut zusätzliche Pflege. Zur Vermeidung von Hautkontakt der angegeben Mittel kannst Du Sprays verwenden.

Mit den folgenden Wirkstoffen kannst Du Fußschweiß behandeln:

Terbinafin: als Gel, Creme oder Spray. Diese hemmen im Pilz ein wichtiges Enzym.
Clotrimazol: als Puder, Creme, Spray oder Lösung. Der Pilzaufbau an Zellwänden wird damit gehemmt und für den Pilz tödlich. Dass Puder eignet sich für eine Nachbehandlung.
Miconazol: als Puder, Lösung und Creme. Das Pilzwachstum wird gestoppt, indem der Zellmembran zerstört wird.
Bifonazol: als Lösungen und Creme. Hemmen die Entzündung, beruhigen den Juckreiz und verbleiben lange in der Haut. Dieses Mittel ist ebenso als Tabletten erhältlich.

Tabletten sind pilzabtötend. Über das Blut erreicht der Wirkstoff betroffene Hautstellen. Terbinafin gibt es ebenso als Tabletten und Itraconazol nur in reiner Tablettenform. Tabletten solltest Du niemals als Eigenbehandlung einnehmen.

Bei Diabetes, schweren Durchblutungsstörungen oder krankheitsbedingter Immunschwäche sollten antimykotische Mittel unbedingt als Tabletten eingenommen werden. Dafür ist ein Gespräch mit dem Arzt notwendig.

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