Was hilft gegen Husten

Was hilft gegen Husten – Ursachen, Hausmittel und Tipps

Was hilft gegen Husten? HausmittelGegen Husten, leichtes Abhusten und Hustenreiz helfen zahlreiche natürliche Hausmittel, dieses zu lindern Eignen diese sich jedoch bei allen Formen vom Husten gleichermaßen? Schnupfen und Heiserkeit begleiten den Husten als typische Erkältungssymptome. Husten zeigt sich ebenfalls als Beschwerden bei vielen anderen Erkrankungen, darunter Raucherhusten (chronisch obstruktive Lungenerkrankung; COPD), Asthma, Tuberkulose und anderen Infektionskrankheiten. Mit Hausmitteln kann nur bedingt der Hustenreiz gelindert werden. Beschwerden, die über Wochen anhalten, sollten unbedingt von einem Arzt untersucht werden.

Husten und die Ursachen

Husten ist heftiges Ausatmen gegen geschlossene Stimmritze und diese öffnen sich dann plötzlich. Der ausströmende Atem kann eine Geschwindigkeit bis zu 100 Kilometer in der Stunde erreichen. Husten ist ein Schutzreflex und schützt die Atemwege vor Fremdkörpern oder anderen eindringenden Reizstoffen. Das Sekret beim Aushusten bildet sich hauptsächlich bei einer Entzündung und ist ein natürlicher Reflexmechanismus. Husten ist oft sehr harmlos, zeigt sich dieses Symptom mehrere Wochen, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.

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Wann tritt Husten auf?

Husten kann bei einigen Erkrankungen auftreten, an erster Stelle eine Erkältung.

Andere Ursachen:

  • Verschlucken: Krümel oder der eigene Speichel gelangen in die Luftröhre. Durch Husten wird dieses wieder heraus befördert.
  • Strapazen: Trockene Raumluft oder langes Sprechen sind reine Strapazen für Hals und Stimme. Der Husten befördert Sekret aus den Bronchien in den Hals und Kehlkopf und wirkt dann wie Balsam.
  • Nervosität: Anspannung macht sich mit leichtem, nervösem Hüsteln bemerkbar. Vor öffentlichen Auftritten befreit das Hüsteln die belegte Stimme.
  • Rauchen: Beim Rauchen werden Flimmerhärchen der Bronchien angegriffen und es kommt in den Drüsen zur vermehrten Schleimbildung. Durch Husten wird versucht, das Verschleimen zu entfernen.

Ein Infekt der Atemwege zeigt sich oft mit einem trockenen Reizhusten, also ohne Auswurf. Weitet sich die Entzündung aus, entsteht Schleim und dieser wird als Sekret abgehustet. Der aufgesuchte Arzt fragt normalerweise nach diesem Sputum (abgehustetes Sekret). Ist das Sekret bereits etwas grünlich, liegt der Verdacht einer bakteriellen Entzündung nahe und dann ist oft ein Antibiotikum erforderlich. Liegt jedoch ein viraler Infekt vor, ist ein Antibiotikum nicht ausreichend.

Ein krankhafter Husten begleitet fast jede Atemwegserkrankung.

Dazu zählen:

  • Erkältung, Bronchitis oder Grippe
  • Asthma
  • Lungenentzündung
  • Keuchhusten
  • Allergischer Husten (eventuell Nebenwirkung auf Medikamente)
  • Bei Kindern: Krupp und Pseudokrupp
  • Chronische Erkrankungen, zum Beispiel Lungenfibrose, Sarkoidose oder Lungenkrebs

Husten und natürliche Hausmittel

Jede Art von Husten verlangt viel Trinken:
Der Rachenraum wird bei trockenem Reizhusten durch Trinken befeuchtet, das versorgt die Schleimhäute und lindert den Hustenreiz. Der Schleim, der auf den Bronchien und im Rachenraum liegt, wird durch die Flüssigkeit beim bildenden Husten mit Auswurf verdünnt. Somit löst sich dieser besser und es kann besser abgehustet werden.

Ob zum Verdünnen kalte oder heiße Getränke besser geeignet sind, kann nicht definitiv gesagt werden. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich.

Bei einigen Menschen kann kalte Luft oder Getränke einen zusätzlichen Hustenreiz bewirken. Bei anderen hustenlindernd, da die Schleimhäute durch Kälte abschwellen.

Der Husten wird bei vielen Menschen durch Wärme gelindert und das Wohlbefinden wird erhöht. Deshalb werden oft warme Getränke vorgezogen, denn Wärme entspannt den Körper und der warme Dampf legt sich wohltuend auf die angegriffenen Schleimhäute.

Tee bei Husten

Tee gegen Husten

  • Kräutertee: Diese besitzen bei Husten unterschiedliche Wirkungen. Einige Kräuter lösen den Schleim, andere trocknen aus oder beruhigen. Je nach Bedürfnissen sollten lindernde Tees selbst zusammengestellt werden.
  • Kamillentee: Kamille beruhigt die angegriffenen Schleimhäute, neigen jedoch austrocknend. Bei trockenem Reizhusten nicht zu empfehlen.
  • Fencheltee: Fenchel löst den Schleim und hilft bei festsitzendem Husten. In diesem Tee kann Fenchelhonig aufgelöst oder vorab pur eingenommen werden.
  • Salbeitee: Salbei ist bei trockenem Husten zu empfehlen, denn Salbei enthält ätherische Öle. Die Schleimhaut wird damit überzogen und lindert den Hustenreiz.
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Husten mit Zuckerwasser oder Cola bekämpfen?

Zu den Hustenmitteln gehören ebenfalls Zuckerwasser und Cola:

Die Wirkung von Zuckerwasser ist abhängig vom eigenen Empfinden. Die Süße verstärkt die Speichelproduktion. Entzündete Schleimhäute werden besser feucht gehalten und der Hustenreiz klingt ab. Die Wirksamkeit ist jedoch nicht erwiesen, wenn also süß, dann einen Tee mit Honig.

Cola soll schleimlösend sein. Von einigen Menschen wird Cola sogar warm getrunken. Da Cola ebenso sehr zuckerhaltig ist, sollte eher Tee mit Honig vorgezogen werden.

Beim Husten Milch

Bei Husten und Schnupfen gilt heiße Milch mit Honig als Allheilmittel. Es kommt jedoch auf die Art des Hustens an:

Milch gegen HustenTrockener Husten: In Milch sind Inhaltsstoffe enthalten, welche die Schleimproduktion anregen. Bei trockenem Husten legt sich ein wohltuender Film über die gereizten und ausgetrockneten Schleimhäute.

Husten mit Auswurf: Bei Husten mit viel Auswurf ist Milch nicht zu empfehlen. Denn Milch verursacht eine zusätzliche Schleimproduktion und der Husten könnte sich verstärken.

Husten und Gurgeln

Husten kann durch Gurgeln nicht gelindert werden. Allerdings verschafft Gurgeln dem Rachen Erleichterung, wenn durch anhaltenden und trockenen Husten der Kehlkopf und Rachenraum in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zusätzliche entzündungshemmende und abschwellende Mittel können gereizte Schleimhäute beruhigen und tragen zur Heilung bei.

Husten bekämpfen mit warmen und kalten Wickel

Wärmflasche bei HustenEin bewährtes und altes Hausmittel sind Wickel und erleichtert das Husten enorm.
Bei einem Wickel werden Tücher oder Stoffhandtüchern angefeuchtet, eventuell mit weiteren Zusätzen (ätherische Öle) versehen und direkt auf die Haut gelegt. Feuchte Wickel zusätzlich in ein trockenes Tuch wickeln, um ein Durchweichen der Kleidung zu vermeiden. Bei Husten sind Wickel für Hals oder Brust anzuwenden. Mit einem Halswickel kann entspannt auf dem Sofa gelesen oder ferngesehen werden. Mit einem Brustwickel sollte besser das Bett gehütet werden, um das Verrutschen zu vermeiden. Bei einem Brustwickel werden der Hals und zudem die tieferen Atemwege bedeckt, also die Bronchien und somit häufig effektiver. Die Wickel sollten nicht zu heiß die Haut berühren, gerade bei Kindern ist darauf zu achten, da Kinderhaut empfindlicher ist. Die Temperatur vorher an der Handgelenksinnenseite prüfen und eventuell einen Moment auf eine geeignetere Temperatur abkühlen lassen.

Wickel sind vielfältig anzulegen:

  • warme Wickel fördern die Durchblutung und Reizhusten wird gelindert.
  • kalte Wickel beruhigen, wirken auf die Bronchien entzündungshemmend und senken das Fieber.
  • feuchtwarme Wickel bekämpfen festsitzenden und krampfartigen Husten.
  • feuchtkalte Wickel bei Bronchitis mit festsitzendem Husten
  • Quarkwickel bzw. Topfenwickel kühlen und sind entzündungshemmend. Die Milchsäure öffnet Hautporen und fördert die lokale Durchblutung. Schleimhäute schwellen ab, der Hustenreiz wird gelindert. Bei Husten den Quark auf Körpertemperatur erwärmen auf ein Tuch geben und als Wickel anlegen.
  • Kartoffelwickel als Wärmespender. Die Bronchialmuskulatur entspannt sich, Krämpfe lösen sich und der Hustenreiz wird gelindert. Dafür werden warme, mehlig gekochte Kartoffeln genutzt und zerdrückt eingewickelt. Die Kartoffeln nicht zu heiß verwenden.
  • Leinsamenwickel beschleunigen den Schleimabfluss. Leinsamen mit Wasser zum Kochen bringen und den warmen Brei als Wickel anlegen. Alternativ kann Leinöl erwärmt und als Wickel genutzt nutzen oder die Brust damit eingerieben werden.

Sind Wickel zu aufwändig, kann eine Wärmflasche genutzt werden.

Bei Husten mit einem Dampfbad Inhalieren

Bei Husten ist die bekannteste Anwendung ein Dampfbad zum Inhalieren. Bei trockenem Reizhusten recht wohltuend und Hustenreiz kann erheblich gelindert werden. Dafür wird heißes Wasser in eine Schüssel gegeben, Kopf und Schultern mit einem Handtuch bedecken und darüber beugend langsam den heißen Dampf einatmen.

Dabei beachten: Nicht zu tief über das heiße Wasser beugen und Kinder bei einem Dampfbad stets beaufsichtigen, um Verbrennungen durch das heiße Wasser zu vermeiden!

Das Dampfbad befeuchtet die Atemwege, Schleimhäute entspannen sich und der Hustenreiz lässt nach. Zudem kommt es dem Immunsystem zugute: Die Durchblutung steigt durch die Wärme und Immunzellen erreichen vermehrt die Lunge. Die wohltuende Wirkung des Dampfbades kann durch den Zusatz ätherischer Öle wie Eukalyptus oder Minze, Kräuter oder Salz gesteigert werden. Alternativ kann ein Inhalationsgerät genutzt werden, mit dem der Dampf direkt eingeatmet wird und keine feuchte Wärme benetzt das Gesicht. Diese Methode ist für kleinere Kinder besser geeignet, dennoch sollte das Inhalieren beaufsichtigt werden.

Einreibung bei Husten

Beim Einreiben werden Salben mit ätherischen Ölen, wie Minze und Eukalyptus, auf den Brustkorb aufgetragen. Die Öle lassen wohltuende Dämpfe aufsteigen, die den Hustenreiz lindern, die Muskeln von Bronchien und Lungen entkrampfen sich. Damit die Wärme nicht entweicht, wird der Brustkorb mit einem dicken Tuch oder Watte abgedeckt. Sollen es keine Öle sein, ist eine Wärmflasche ebenso nützlich.

Das Einreiben eignet sich gut am Abend, vor dem Zubettgehen oder bei Ruhephasen auf dem Sofa.

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Husten und Rotlicht

Die Rotlichtwärme unterstützt das Immunsystem in seiner Tätigkeit und trägt indirekt zur Heilung bei. Ebenso wohltuend zur Entspannung der Atemmuskulatur, die vom Husten stark beansprucht wird.

Die Anwendung ist allerdings umstritten und medizinisch nicht eindeutig erwiesen, allerdings nicht widerlegt. Daher gilt das eigene Bauchgefühl: Ist eine Rotlichtsitzung wohltuend, kann diese mehrmals täglich für 10-15 Minuten durchgeführt werden. Von der Lampe sollte ausreichend Abstand gehalten werden (30-50 cm, je nach Benutzungshinweisen) und die Augen sollten bei der Anwendung geschlossen bleiben.

Husten und Honig

Honig galt bereits in früheren Zeiten der Griechen als Heilmittel. Mehr als 180 Begleitstoffe unterstützen die Wundheilung, senken das Fieber und hemmen Entzündungen. Honig als ein relativ hitzestabiles Antibiotikum hilft ebenso bei Husten.

Trockener Hustenreiz wird mit einem Löffel Honig gelindert. Vor dem Schlafengehen einen Löffel beschert eine ruhige Nacht. Ebenso beruhigend ist heiße Milch oder Tee mit Honig. Der Tee und die Milch sollten allerdings nur 40 Grad besitzen, da ansonsten der Honig seine heilenden Eigenschaften verliert.

Bei Kindern unter einem Jahr sollte Honig nicht gegeben werden! Denn die im Honig vorhandenen Bakterien können den lebensgefährlichen Säuglingsbotulismus (Vergiftung) auslösen.

Scharfe Wurzel – der Rettich gegen Husten

Rettich ist eine Wurzel, die als Knolle oder Rübe vorkommt. Rettich gibt es in Weiß und Schwarz. Das Gewürz für Meerrettich ist mit der Rettich Pflanze nicht verwandt. Dennoch kommen alle Varianten als Heilmittel zur Verwendung:

Der schwarze Rettich ist scharf und löst den Schleim. Der Sirup wird mit braunem Zucker direkt aus der Knolle hergestellt.

Der weiße Rettich wirkt etwas sanfter und besitzt weniger Schärfe.
Eine Mischung aus Meerrettich und Honig hilft gegen Hustenreiz. Mit Zugabe von Zwiebelsaft wird bei starkem Hustenreiz die lindernde Wirkung verstärkt.

Den Husten bekämpfen mit Kräuter und Heilpflanzen

Gewürze gegen HustenFür jedes Leid ein Kraut – sogar für den Husten!

Im Gewürzregal sind häufig wirksame Heilkräuter in den Gewürzen zu finden:

Thymian: stillt den Hustenkrampf, fördert den Auswurf und bei produktivem Husten sehr gut geeignet. Thymian findet als Tee, Dampfbad, Badezusatz oder als warmen Kräuterwickel Verwendung.

Ingwer: ein beliebtes und vielfältiges Heilmittel. Bei Husten wird aus den blockierten Atemwegen die Schleimlösung gefördert. Das ätherische Wurzelöl legt sich wie ein Balsam auf gereizte Schleimhäute. Den Ingwer als Tee und mit Beigabe von Honig wirkt sich noch mehr aus die Gesundheit aus.

Zimt: Einzusetzen bei trockenem Reizhusten. Das Heilrezept mit Honig gemischt, kommt ursprünglich aus dem Orient. Zimt kann zum Beispiel in frischen Ingwertee gegeben werden.

Daneben sind weitere Heilkräuter und deren Wirkstoffe in Tees, Sirups oder Lutschpastillen zu finden, die zur Unterstützung bei Husten genutzt werden können. Häufig zu finden in Drogerien oder Apotheken mit folgenden Inhaltsstoffen:

Spitzwegerich: Darin sind Schleimstoffe enthalten, die sich bei trockenem Husten über die Schleimhaut legen und den Hustenreiz lindern. Spitzwegerich kann dem Tee beigemischt, oder als Sirup direkt eingenommen werden.

Efeu: Festsitzender Schleim wird mit Efeu aus den Bronchien gelöst. Mittlerweile in vielen Hustenmedikamenten enthalten. Efeu kann als Tee getrunken oder als Hustensaft eingenommen werden.

Schneckensaft: Klingt komisch, hilft jedoch. Dieser Saft wird nicht aus Schnecken hergestellt, sondern aus der Wurzel vom Eibisch. Die Wurzel enthält Schleimstoffe, diese imitieren die natürliche Barriere Funktion der Schleimhäute und lindern den Hustenreiz.

Das Süße unter den Heilkräutern- und Pflanzen, das Lakritz wird aus der Süßholzwurzel gewonnen und fördert den Auswurf. Lakritz kann also bei verschleimtem Husten Abhilfe schaffen.

Zwiebel gegen Husten

Zwiebeln sind fast in jedem Haushalt zu finden. Die Zwiebel gehört zu den ältesten Hausmitteln und häufig bei Husten angewendet. Die Zwiebel enthält ätherische Öle, diese dienen zur Beruhigung der Bronchien und lindern den Hustenreiz.

Die Dämpfe der Zwiebel sind einfach in der Anwendung: Dazu eine Zwiebel aufschneiden und neben das Bettlegen. Die ätherischen Öle steigen in Dampfform auf und verschaffen Linderung.

Zwiebel in der Socke: Die Zwiebel klein gehackt in eine Socke füllen und über das Bett gehängt verteilt sich das ätherische Öl. Bei kleinen Kindern gerne angewendet. Alternativ kann die Socke angezogen werden und die Haut des Fußes nimmt die Zwiebelwirkstoffe auf.

Zwiebelsaft: Eine Zwiebel in Würfel schneiden und mit Kandiszucker bei schwacher Hitze aufkochen. Den Sud abkühlen lassen und durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter sieben. Den Saft teelöffelweise einnehmen oder mit Honig zu einem Zwiebelsirup verrühren.

Von Lavendel bis Olive – Husten und Öle

Öle sind in jedem Haushalt vorhanden und ebenso ätherische Öle. Die folgenden Öle können eine sinnvolle Ergänzung in jeder Hausmittelapotheke sein:

Lavendelöl: Entkrampfend, beruhigend und wird hauptsächlich bei Hustenkrämpfen verwendet. Das duftende Öl in einer Öllampe oder als Brustwickel wirkt entspannend auf die verkrampften Bronchien.

Olivenöl: Entzündungshemmend und wirkt bei Husten, der durch entzündliche Prozesse ausgelöst wurde. Olivenöl ist gut für Öl Wickel und Träger Öl für andere ätherische Öle, wie Thymian.

Chinaöl: Aus Minzöl hergestellt und lindert hauptsächlich den Reizhusten. Als Chinasalbe kann diese auf die Brust aufgetragen oder als Dampfbad inhaliert werden.

Husten und Joghurt

Joghurt ist ein Milchprodukt und fördert die Schleimbildung. Beim produktiven Husten sollte darauf verzichtet werden. Bei Reizhusten kann Joghurt jedoch zur Linderung verhelfen.

Husten und deren Mythen

Manche Hausmittel sind reine Mythen. Nachfolgende Mittel helfen vereinzelt und möglicherweise als reinen Placebo-Effekt. Die Wirkung ist medizinisch nicht nachgewiesen und zur Anwendung nicht unbedingt zu empfehlen:

Essig wird mancherorts bei Husten empfohlen. Einige Tropfen Essig verdünnt mit Wasser oder Tee sollen Hustenreiz lindern. Einen Nachweis der Wirkung gibt es nicht, zudem kann eine zu hohe Dosierung die Schleimhäute reizen.

Wann bei Husten unbedingt zum Arzt?

Durch äußere Umstände können spontane Hustenattacken immer ausgelöst werden und verschwinden im Allgemeinen wieder recht schnell. Also kein Grund, einen Arzt aufzusuchen.

Bei einer Infektion in Nase und Rachen ist der Erkältungshusten eine normale Begleiterscheinung. Verschlimmern sich die Beschwerden nicht rapide und es tritt kein hohes Fieber auf, ist ein Besuch beim Arzt nicht erforderlich.

Nach einer Erkältung kann trockener Reizhusten noch vier Wochen anhalten, obwohl die übrigen Symptome abgeklungen sind. Die angegriffene Schleimhaut der Bronchien benötigt zum Erholen Zeit. Mit den genannten Hausmitteln kann die Heilung gefördert und der Hustenreiz gelindert werden.

Klingt der Hustenreiz nach zwei Wochen nicht ab, ist ein Arztbesuch dringend zu empfehlen. Husten, der krankheitsbedingt bis zu drei Wochen anhält, ist als akut einzustufen. Bei mehr als acht Wochen bereits chronisch.

Ein Warnsignal ist Bluthusten: Bei Blut im Auswurf, selbst mit winzigen Blutfäden- oder Spuren, könnte ein Bronchialkarzinom oder Tuberkulose dahinter stehen. Der Weg zum Arzt ist dann unvermeidbar und dringend.

Ein Kommentar

  1. Meine Tante hat seit einer Woche Husten. Zuerst werden wir die empfohlenen Teen und Salben ausprobieren. Wenn diese nicht helfen, werde ich meine Tante zum Arzt fahren. Vielleicht sollte sie Röntgen machen, um seriöse Erkrankungen auszuschließen.

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