Was hilft gegen Migräne?

Was hilft gegen Migräne? Entstehung, Diagnose, Hausmittel und Tipps

Was hilft gegen Migräne

 

Migräne ist ein lähmender und überaus stechender Schmerz und tritt immer in ungeeigneten Situationen auf. Das Licht schmerzt in den Augen und der Kopf scheint nur aus Pochen zu bestehen. Gegen Migräne wirken allerdings einige Kräuter und Hausmittel.

 

Im Folgenden erhältst Du hilfreiche Informationen über Migräne.

Wie Migräne entsteht

Migräne wird als neurobiologische Funktionsstörung gesehen. Genaue Ursachen von Prozessen der Gehirnattacke, wurden noch nicht vollständig herausgefunden. Dennoch gibt es einige Theorien, die bei Untersuchungen und Beobachtungen herausgefunden wurden.

Der Hirnstamm und das Mittelhirn werden bei Migräne stärker durchblutet. In diesem Migräne Zentrum befindet sich die Ursache, dass der Betroffene empfindlicher auf äußere und innere Reize reagiert. Das Gewebe im Hirn und der Häute entzünden sich durch eine Hyperaktivität, dadurch erhöht sich die Schmerzsensibilität und verursacht Schmerzimpulse.

Beteiligt sind bestimmte Botenstoffe im Gehirn, hauptsächlich das Serotonin. Bei einer Migräneattacke erhöht sich der Spiegel dieses Neurotransmitters im Blut.

Die Anfälle lösen sich also nicht durch verringerten Blutfluss im Gehirn aus.

Migräne kann vererbt werden, denn Gene müssen mit äußeren und inneren Umständen zusammenwirken. Bei diesem Trigger (Auslöser) begünstigt die erbliche Veranlagung eine Migräne und löst den Anfall aus. Jedoch ist dies keine alleinige Ursache.

Auslöser können sein:

  • Schwankender Hormonhaushalt beim weiblichen Zyklus
  • Einnahme von Hormonpräparaten
  • Stress – körperlich und psychisch
  • Emotionen, wie übermäßige Angst, Trauer oder Freude
  • Veränderungen durch einen Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Alkohol, Nikotin, bestimmte Nahrungsmittel, Rotwein oder einige Käsesorten
  • Unterzuckerung, starker Hunger
  • Lärm, Gerüche oder flackerndes Licht
  • Starke Witterungen

Ausgelöste Attacken von mehreren Triggern sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Feststellung von Migräne

Migräne wird aufgrund der Symptome erkannt. Deshalb solltest Du stets ausführlich mit Deinem Arzt sprechen und Deine Beschwerden genau schildern. Dazu gehören Dauer und Qualität des Schmerzes, Beschwerden wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit sind wichtige Hinweise. Dadurch können andere Arten von Kopfschmerzen ausgegrenzt werden.

Für eine Diagnose und optimale Therapie solltest Du mehrere Wochen ein Tagebuch über Deine Kopfschmerzen führen. Darin werden Zeitpunkt, Dauer, Intensität, Art, mögliche Auslöser und Begleiterscheinungen der Migräneattacken dokumentiert.

Untersuchungen zur Diagnose von Migräne

Untersuchungen zur Diagnose von MigräneBei einem Verdacht, dass Du unter Migräne leidest, wird der Arzt weitere Untersuchungen anstreben, das kann eine Labordiagnostik des Blutes sein. Eine bildliche Diagnostik vom Schädel dient dazu, den Auslöser zu erfahren, wie eine Nebenhöhlenentzündung oder neue Bildungen an den Hirnhäuten, zum Beispiel Zysten oder Tumore. Untersuchungen durch ein CT oder MRT sind bei einem unauffälligen Befund nicht unbedingt notwendig. Die Untersuchungen sollen auszuschließen, dass durch eine andere Erkrankung die Kopfschmerzen herbeigeführt wurden.

Erkennung einer Migräne

Eine Migräne zeigt unterschiedliche typische Symptome:

  • Kopfschmerzen – ein- oder beidseitig
  • verschwommene Sicht
  • pochende Schmerzen im Kopf
  • Empfindlichkeit bei Geräuschen, Licht und Gerüchen
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • Schwindel und Schwäche
  • Tunnelblick – eingegrenzter Sehbereich
  • Schwierigkeiten beim Sprechen und Wortfindungsstörungen
  • Unter der Haut ein Kribbeln, stechen oder Kitzeln

Diese Symptome müssen nicht zeitgleich auftreten, sondern nur zwei oder nacheinander.

Migräniker mit einhergehender Aphasie (Sprachlosigkeit) können unter extreme Wortfindungsstörungen- und Verwechslungen leiden.

Vier Phasen einer Migräneattacke

Prodrom

Vor einer Migräne beginnt das Prodrom (Vorläufer einer Erkrankung) gewöhnlich innerhalb 24 bis 48 Stunden. Die typischen Symptome sind dabei hoher Durst, Stimmungsschwankungen, verspannte Schulter, steifer Nacken, plötzlicher Hunger auf bestimmte Lebensmittel, Verstopfung und häufiger Harndrang.

Aura Migräne

Eine Aura Migräne tritt häufig während oder vor einem Migräneanfall auf und stets ist das Nervensystem betroffen. Typische Symptome sind dabei Sprachschwierigkeiten bis zu Sprachstörungen, Lähmungen, Zuckungen, Missempfindungen auf Empfindungen und Sicht. Zwischen 20 und 60 Minuten kann die Aura anhalten.

Kopfschmerzen – Anfall – Attacke

Eine Migräneattacke macht sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar und hält zwischen 4 und 72 Stunden an.

Postdrome

Postdrome (Migräne-Kater) zeigen sich im Anschluss der eigentlichen Attacke. Das sind Empfindlichkeit gegen Geräusche und Licht, Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Schwindel, Schwäche und Benommenheit.

Bei jedem Anfall sind einzelne Phasen verschieden ausgeprägt. Einige Menschen bemerken die Aura ausgeprägter, dafür mit weniger Schmerzen. Von anderen werden vor oder nach einer Migräne kaum Beschwerden bemerkt, also nur die eigentliche Attacke.

Migräne vorbeugen?

Migräniker können anstehende Attacken oder die Auslöser oft erkennen und dementsprechend vorbeugen. In Phasen von Stress und Belastbarkeit ist dies allerdings nicht einfach. Daher ist ein Vorbeugen von Migräneattacken nur bedingt möglich und selbst mit guten Mitteln und Erfahrung nicht einfach.

Dennoch können Dir folgenden Tipps helfen:

  1. Finde in der Woche und am Wochenende eine funktionierende Routine.
  2. Notiere vor und bei einer bestehenden Attacke jegliche Ursachen, um den möglichen Auslöser zu finden.
  3. Achte auf Deinen Körper. Erste Anzeichen kannst Du oft gut erspüren.
  4. Schmerzmittel solltest Du rechtzeitig einnehmen. Wartest Du zu lange, wird sich eine positive Wirkung nicht mehr ergeben.

Suche frühzeitig einen Arzt auf, um die Medikamente einstellen zu lassen, denn dies kann schwierig und manchmal zeitaufwendig sein. Die Ursachenfindung kann durch einen Arzt vereinfacht sein. Möglich sind eine Kieferfehlstellung, Nacken- und Rückenverspannung oder eine andere Erkrankung sein.

Hausmittel bei Migräne

Bei Migräne sind Schmerzmittel oft unwirksam, hauptsächlich in der Phase einer bestehenden Attacke. Viele Betroffene erleben nur diese Phase und Medikamente sind dann oftmals unnütz oder werden sehr spät eingesetzt.

Als Alternative bei Migräne eignen sich Hausmittel oft sehr gut. Zwar hilft nicht jede Maßnahme gleich bei einer Attacke oder Betroffenem, allerdings ist ein Ausprobieren lohnenswert.

Verzicht auf Alkohol

Verzicht auf Alkohol bei MigräneEin Glas Alkohol getrunken und bereits stellt sich ein vermeintlicher Kater ein. Dabei handelt es sich eventuell um eine alkoholbedingte Migräne. Manche Menschen reagieren mit Schmerzen auf bestimmte Sorten von Alkohol, das kann Bier oder Sekt sein und bei Wein oder Wodka passiert gar nichts.

Oftmals kann es die Tageszeit oder der Konsum sein. Ein Glas wird ohne Probleme vertragen und beim Zweiten reagiert der Kopf. Das Bier am Abend wird vertragen und am Mittag löst das Bier Beschwerden im Kopf aus.

Beobachte deshalb Deinen Konsum und damit auftretende Schmerzen. Trinke stets genügend Wasser zu den alkoholischen Getränken oder verzichte gänzlich auf Alkohol.

Therapie mit Aromen

Ätherische Öle entspannen den Kopf und lindern oft Migräneschmerzen und Übelkeit.
Dafür eignen sich folgende Öle:

  • Lavendel
  • Pfefferminze
  • Eukalyptus
  • Kamille
  • Majoran
  • Rosmarin

Das jeweilige Öl wird allein genutzt oder mit verschiedenen Ölen gemischt und ein feuchtes Tuch damit beträufelt. Dieses legst Du nahe an Deinem Kopf. Mit einem hautfreundlichen erwärmten Öl kannst Du Deine Schläfen mit einer Massage verwöhnen.

Äpfel

Bei Migräne können Früchte ebenfalls genutzt werden. Dafür wird ein grüner Apfel bei den ersten Symptomen gegessen und die Schmerzen gelindert.

Apfelessig

Apfelessig neutralisiert den Köper und einer Übersäuerung wird entgegengewirkt.
Bei bestehenden Schmerzen mischt Du zwei Esslöffel von dem Essig in einem Glas Wasser, diese Mischung kannst Du bei Bedarf mit Honig süßen. Als tägliche Kur dieser Mischung kannst Du dem Kopfschmerz vorbeugen und nebenher positiv auf Deine Gesundheit einwirken.

Eiswasser

Kälte lindert Schmerzen. Dafür benötigst Du eine Schale eiskaltes Wasser, Du kannst Eiswürfel dazugeben. Tauche beide Hände in das Wasser, balle erst die eine, dann die andere Hand zu einer Faust und wieder entspannen. Lasse Deine Hände so lange im Wasser, wie Du es aushalten kannst.

Alternativ einen kalten Waschlappen oder eine gefrorene Kühlkompresse, wickle ein Tuch darum und lege die Kompresse auf Deine Stirn. Verträgst Du die Kälte nicht, dann verzichte besser darauf.

Techniken zur Entspannung

Vorbeugend und bei akuter Migräne können Entspannungstechniken sehr wirksam sein. Dazu gehören Atemmeditation und progressive Muskelentspannung.

Essen

Bei einer akuten Migräne ist an Essen vor Schmerz oft nicht zu denken. Der Magen macht einfach dicht. Jedoch können Unterzuckerung und Hunger den Kopfschmerz noch verschlimmern.

Versuche deshalb, kleine Mengen verdaulicher Speisen zu Dir zu nehmen. Der Magen wird beschäftigt und einer Unterzuckerung entgegengewirkt.

Geeignete Lebensmittel:

  • Vollkornbrot
  • Gemüsesuppe
  • weich gekochte Kartoffel
  • Reiswaffeln
  • Reis
  • Naturjoghurt
  • Papaya
  • Trockenfrüchte

Mit den stärkehaltigen Lebensmitteln kannst Du einer Übelkeit entgegenwirken, denn Magensäure absorbiert die Stärke und der Blutzucker wird stabil gehalten.

Cayenne Pfeffer

Durch Cayenne Pfeffer wird die Durchblutung angeregt. Dafür wird ein halber Teelöffel Pfeffer in ein Glas Warmes gegeben und in kleinen Schlucken getrunken. Bei Bedarf kannst Du etwas Honig und Zitronensaft beigeben.

Ingwer

Ingwer gegen MigräneIngwer kurbelt ebenfalls die Durchblutung an, bringt Entspannung, beruhigt den Magen und hilft gegen Übelkeit. Den Ingwer Tee trinken oder ein frisches Stück der Wurzel gründlich und langsam durchkauen.
Für den Tee:
Drei bis vier dünne Scheiben von der Ingwerwurzel mit einem halben Liter kochendes Wasser übergießen. Abkühlen lassen und bei Bedarf ein kleines Glas voll davon trinken.

Magnesium

Ein Mangel an Magnesium kann Migräne auslösen, auf eine ausreichende Versorgung sollte daher geachtet werden. Bei Bedarf kann ein Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden oder den Speiseplan vermehrt mit Hülsenfrüchten anreichern. Denn Hülsenfrüchte sind reich an Magnesium.

Pfefferminze

Japanisches Minzöl, frische Minze oder Pfefferminzöl kann bei Migräne äußerlich und innerlich angewendet werden. Die Heilpflanze erfrischt, entspannt, und es sind verschiedene Möglichkeiten zum Einsatz vorhanden:

Auf jedem Zeige- und Mittelfinger etwas japanisches Heilpflanzen Öl geben und mit kreisenden Bewegungen die Schläfen damit einreiben.

Nach der Anwendung sehr gut die Hände waschen, denn das Öl brennt in den Augen.

Pfefferminztee pur oder fünf Tropfen Pfefferminzöl in einem Glas mit lauwarmen Wasser trinken.

Von dem Minzöl zwei Tropfen auf ein Tuch träufeln oder einige frische Pfefferminzblätter zerreiben und nahe am Kopf platzieren. Damit wird ein Aroma Effekt erzielt.

Dunkelheit

Wenn Du bereits unter Migräne leidest und auf Licht reagierst zu empfindlich, solltest Du das Licht aussperren. Dabei helfen eine Schlafmaske, Rollos oder verdunkelnde Vorhänge.

Eine Sonnenbrille solltest Du stets mitführen.

Zeiten an Monitoren verringern

Büroarbeit am Bildschirm, im Auto das Navigationsgerät, am Abend der Fernseher oder das Smartphone strengt Gehirn und Augen täglich an.

Du solltest versuchen, die Zeiten an den Monitoren einzuschränken oder zumindest regelmäßig Pausen einzulegen. Am besten alle 30 bis 45 Minuten, lasse Deinen Blick in die Ferne schweifen, ins Grüne oder schließe die Augen für einige Minuten.

Heilerde

Heilerde hilft bei Migräne und lässt sich vielseitig einsetzen:

  • Mit kaltem oder warmem Wasser anrühren und als Kompresse oder Maske auf die Stirn gelegt lindert Heilerde die Schmerzen.
  • Gemischt mit Rosmarin oder Lavendel, ergibt Heilherde einen Badezusatz, der die Schmerzen hemmt.
  • Joghurt oder Wasser mit Heilerde mischen und trinken. Das bindet die Giftstoffe, Magensäure und wirkt einer Übelkeit entgegen. Die Heilerde wirkt sich auf Schleimhäute sehr positiv aus.

Wenn der Geschmack Dir nicht liegt, kannst Du ebenso Heilerde Kapseln einnehmen.

Verhütungsmittel mit Hormonen

Hormonelle Verhütungsmittel regulieren nicht nur den Menstruationszyklus, sondern lindern gleichzeitig die oft damit verbundene Migräne.

Routine

Eine Routine bei den Zeiten ist kaum einzuhalten. In der Woche klingelt der Wecker um fünf Uhr, am Wochenende wird ausgeschlafen. Das kann zu einer Migräne führen. Selbst ein abrupter Wechsel von Stress zur Entspannung kann intensive Kopfschmerzen herbeiführen.

Routine ist daher gegen Migräne ein gutes Hausmittel. Eine gleichbleibende Zeit für den Schlaf, die Schlafdauer, tägliche gleiche Belastung und Zeiten zum Essen sind für den Kopf entlastend.

Bei einem geplanten Urlaub vorher gut entspannen und allmählich die Schlafdauer und den Aktivitätslevel ändern.

Ruhe

Ruhe und Yoga gegen MigräneEntspannung und Ruhe sind bei Migräne ebenso ein wirksames Hausmittel. Bei bestehender Migräne ist Bettruhe ohnehin unumgänglich. Die Umgebung sollte dann dunkel und ruhig sein. Bewegungen sind möglichst zu vermeiden. Auf den Computer, Fernseher oder das Lesen in dieser Zeit verzichten, um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden.

Massage

Führt Deine Migräne auf Verspannungen zurück, sind Massagen oft wahre Wunder. Dafür die Schläfen mit den Fingerspitzen und leichtem Druck in kreisenden Bewegungen massieren.

Yoga

Yoga ist wunderbar als Fitness und zur Entspannung und beugt Verspannungen vor, denn Verspannungen begünstigen Migräne und andere Schmerzen. Daher ist Yoga eine Maßnahme, die Schmerzen vor der Entstehung zu verhindern. Leidest Du oft an Migräne oder Verspannungen, Deine berufliche Tätigkeit übst Du sitzend aus und eine regelmäßige Bewegung fehlt, solltest Du zwei oder drei Mal wöchentlich Yoga einplanen.

Mutterkraut

Mutterkraut hilft bei Migräne, jedoch als Hausmittel relativ unbekannt. Das frische Mutterkraut kann pur oder auf Brot verzehrt werden. Als Tee wirkt das Kraut vorbeugend oder ist bei bestehenden Schmerzen einzusetzen.

Tee

Tee aus Lindenblüten, Silberweide, Zitronenmelisse, Rosmarin und Oregano wirken entspannend auf den Kopf, Schmerzen werden gehemmt und bringen Linderung.

Hochwertige Weidenrinde oder Lindenblüten besitzen eine höhere Wirksamkeit. Für Tee aus Zitronenmelisse, Oregano und Rosmarin kannst Du die Blätter frisch, gemahlen oder getrocknet verwenden. Für den Tee mischt Du einen Teelöffel Pulver mit 200 ml Wasser. Frische Blätter mit 200 ml heißes Wasser übergießen und ein paar Minuten ziehen lassen.

Vanille

Vanille beruhigt, entspannt und hemmt allgemeine Kopfschmerzen und bringt Linderung bei Migräne.

Dafür wird ein Teelöffel geriebene Vanilleschote oder Extrakt in ein Glas Wasser gerührt und drei Mal am Tag getrunken.

Es sollte allerdings echte Vanille sein und kein Vanillezucker oder künstliches Aroma.

Ausreichend Flüssigkeit

Viele Beschwerden entstehen durch einen dehydrierten Körper, darunter ebenso Migräne. Daher sollte der Körper täglich mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden.

Mit diesen kleinen Tricks kannst Du die Flüssigkeitszufuhr erhöhen:

Essen und Snacks: Mit Suppen, Säften und Smoothies kannst Du gut eine oder zwei Mahlzeiten ersetzen. Das sättigt und die Zufuhr von Flüssigkeit wird gesteigert.

Speiseplan mit viel Wassergehalt: Obst und Gemüse enthält viel Flüssigkeit und als Knabberei können wasserreiche Sorten die Flüssigkeitszufuhr am Tag erheblich erhöhen.

Wasser stets griffbereit: Das Wasser stets in Griffweite bereitstellen. Stelle die Getränke dorthin, wo Du Dich gewohnheitsmäßig aufhältst.

Selbst erinnern: Stelle Dir in Deinem Handy oder Smartphone die Alarmfunktion ein, die Dich an das Trinken erinnert. Jede Stunde ein Glas Wasser zu trinken, ist sicherlich machbar und besser zu bewältigen.

Der Geschmack: Wasser kannst Du mit Zitrone, Kiwi, Beerenobst oder Melone schmackhafter herstellen. Die Säfte kannst Du ebenfalls pur trinken. Würzige Gazpacho, Brühe oder Ingwertee enthalten ebenfalls viel Wasser.

Der Gang zum Arzt bei Migräne

Hält die Migräne über drei Tage an, ist der Gang zum Arzt unumgänglich, wenn:

• der Schmerz mit Verwirrung, Krämpfe, Schwäche, Sprachprobleme, Taubheit, Missempfindungen, Fieber, steifer Nacken und einen abrupten Schmerz auftritt.
• Das Alter von 50 Jahren überschritten wurde und sich ein bisher unbekannter Schmerz zeigt.
• die Migräne zu lange anhält, sich bei Husten, großer Anstrengung und schneller Bewegung verschlimmert.

Zur Beachtung: Diese Informationen ersetzen keinen Besuch beim Arzt. Daher sollte bei unklaren Beschwerden medizinische Hilfe gesucht werden.

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