Was hilft gegen Schnupfen

Was hilft gegen Schnupfen? Ursachen, Hausmittel und Tipps

was hilft gegen schnupfenTropfende und verstopfte Nase, ständiges Niesen, schlechtes Luftholen, Schmecken und Riechen ist nicht möglich. Das alles sind Symptome für einen Schnupfen.

Der folgende Artikel wird Dir aufzeigen, wie der Schnupfen bekämpft werden kann. Dabei helfen viele Hausmittel, um die Symptome zu lindern und das Wohlbefinden zu verbessern.

Hausmittel sind bewährte Methoden und Mittel und basieren auf Erfahrung. Die Wirkungsweise ist sogar medizinisch zu erklären. Eine kurze Einleitung zeigt Dir auf, was ein Schnupfen überhaupt ist und was dahintersteckt.

Was ist ein Schnupfen?

In der Fachsprache wird der Schnupfen Rhinitis genannt, ein griechisches Wort und bedeutet vereinfacht „Nasenentzündung“. Dabei hat sich die Nasenschleimhaut entzündet und dies wird durch Viren ausgelöst. Mehr als 200 unterschiedliche Viren können Schnupfen auslösen.

Durch die Atemluft und feine Flüssigkeitströpfchen übertragen sich die Viren und wird als Tröpfcheninfektion gesehen. Diese Tröpfchen stößt Du als infizierter Mensch beim Niesen und Husten in die Luft aus. An Türgriffen, Hände, Lichtschalter usw. haften die Tröpfchen und auf Mitmenschen übertragen.

Bis sich bei einer Infektion die ersten Symptome zeigen, können nur Stunden oder einige Tage vergehen. Es kommt zum Anschwellen der entzündeten Nasenschleimhaut und durch die Drüsen wird ein stärkerer Ausfluss als normalweise produziert. Eine tropfende und niesende Nase ist eine eigene Abwehrreaktion vom Körper, dient zum Schutz und Abtransport kranker Zellen und Schadstoffe.

Ein normaler Schnupfen ist oft mit einer Erkältung verbunden, Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit gesellen sich hinzu.

Wann verschwindet der Schnupfen?

Schnupfen ist als Erkrankung normalerweise harmlos und verschwindet von alleine. Eine Behandlung mit Medikamenten ist dann nicht erforderlich und hilfreich.

Hausmittel helfen Dir, um die Schnupfentage besser zu ertragen und unterstützen Dein Immunsystem bei der Abwehr.

Was tun bei Schnupfen?

Fast alle Hausmittel bestehen aus drei Grundelemente:

  • Feuchtigkeit und Flüssigkeit: Damit Schleimhäute befeuchtet und ausgeschwitzte Flüssigkeit ersetzt wird.
  • Wärme: Damit werden Schleimhäute durchblutet und unterstützt den Körper, Viren zu bekämpfen.
  • Ruhe: Der Heilungsprozess wird gefördert und das Immunsystem wird nicht durch Stress belastet.

Viele Hausmittel besitzen Wirkstoffe, die antiviral und entzündungshemmend sind.

Heiße Getränke

Heiße Getränke gegen schnupfenBei einer Erkältung solltest Du viel trinken und dafür eignen sich Heißgetränke sehr gut. Mit heißen Getränken wird Dein Körper mit Flüssigkeit versorgt und wirkt beim tiefen Einatmen heißer Dämpfe wie ein kleines inhalier Bad. Zudem wird Dein Körper von innen gewärmt, unterstützt dadurch die Abwehrfunktion und sorgt für Dein Wohlbefinden.

Kräutertees sind dafür bestens geeignet. Diese erhältst Du als Teebeutel oder in Drogerien, Apotheken oder Kräuterläden als lose Mischung. Den reinen Geschmack vom Kräutertee kannst Du mit Zitrone als Aroma beigeben oder das Süße mit Honig.

Eine Alternative sind vitaminreiche Mischungen aus Saft, und dies kannst Du ebenfalls heiß trinken. Eine leckere Kombination ist zum Beispiel heißer Apfelsaft mit Pfefferminztee.

Kamillentee

Zu den Klassikern gehört echte Kamille, dieses Heilkraut hemmt die Entzündung und treibt Schweiß aus dem Körper. Kamille wirkt ebenso leicht austrocknend und die letzten Schnupfentage erweisen sich als angenehm oder der wunden Nase wird damit eine Pause gegönnt.

Grüner Tee

In Deutschland ist Grüner Tee kein klassisches Hausmittel, dennoch wirken die enthaltenen Catechine und Polyphenole antiviral und hemmen die Entzündung. Grüner Tee wirkt anregend und Du solltest vor dem Schlafen darauf verzichten. Den Effekt zum Wachbleiben solltest Du nicht unterschätzen.

Tee aus Lindenblüten

Lindenblüte ist eine klassische Heilpflanze, dies wirkt schweißtreibend, schleimlösend und Reiz lindernd. Lindenblütentee fördert den Schlaf und als heißer Schlaftrunk nahezu ideal.

Heiße Zitrone

Bei der Wunderwaffe Zitrone ergibt sich einige Kritik. Viele diverse Früchte besitzen mehr Vitamin C als Zitronen und das Aufgießen durch heißes Wasser zerstört einen großen Teil des Vitamin C. Daher ist ein lauwarmes Zitronengetränk am besten geeignet.

Heißgetränk mit Alkohol?

Männer genehmigen sich bei Schnupfen oft einen Jägertee oder steifen Grog. Alkohol ist jedoch nicht heilend, sondern belastet das Immunsystem. Also den Grog, Glühwein oder Kräuterschnaps verbannen, die Ausnahme ist ein Glühbier, das gesunde Säfte und Gewürze enthalten kann.

Bei Einnahme von Medikamenten solltest Du die Nebenwirkungen mit Alkohol beachten.

Glühbier

Für ein Glühbier wird Bier auf 40 Grad erwärmt und mit Honig, Zimt, Ingwer oder Säften gemischt. Die Bitterstoffe vom Hopfen und ätherische Öle wirken sich positiv auf einen normalen Schnupfen aus. Das Bier kann als Schlaftrunk angewendet werden, denn es wirkt angenehm ermüdend.

Am besten eignet sich Bier mit wenig Alkoholanteil und ein Glas ist vollkommen ausreichend, mehr Gläser davon schlagen ins Gegenteil.

Hühnersuppe

hühnersuppe gegen schnupfenHühnersuppe ist gegen Schnupfen legendär. In echter Hühnerbrühe ist der Eiweißbaustein Cystein enthalten, hemmt die Entzündung und lässt Schleimhäute abschwellen. Zudem ist in der Suppe viel Zink enthalten und eine klassische Waffe gegen Infekte.

Hühnersuppe aus der Tüte hilft gar nicht. Für die reine Hühnersuppe benötigst Du ein ganzes Suppenhuhn, Suppengrün, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter. Alles zusammen in kaltes Wasser aufsetzen und anderthalb Stunden garen lassen. Anschießend zerkleinerst Du das Fleisch in kleine Stücke, gebe diese in die Brühe, und wenn Du magst, gekochte Suppennudeln dazu.

Ebenso wirksam, die Suppe mit Chili, Ingwer, Knoblauch und Zitronensaft würzen. Der Geschmack wird intensiver und die Gewürze besitzen heilende Kräfte.

Säfte mit reichlichen Vitaminen

Im heimischen Sanddorn ist viel Vitamin C enthalten, ebenso in Johannisbeere und Holunder. Diese Säfte kannst Du kalt, oder als Mischgetränk warm genießen, zum Beispiel heißer Apfel-Holunder oder Apfel-Johannisbeere. Beim Erhitzen verlieren die Säfte allerdings einen Teil Vitamin C.

Meerrettich

Die im Meerrettich enthaltenen Senföle wirken antiviral und stimuliert die Flüssigkeitsproduktion in den Schleimhautzellen.
Frischer Meerrettich (2 EL) mit etwas Zwiebelsaft und 1 EL Honig mischen. Davon nimmst Du alle 2 Stunden einen Esslöffel ein.

Sogar geriebener Meerrettich im Glas ist heilsam, allerdings nicht so effektiv.

Ingwer

Im Ingwer befinden sich zahlreiche Stoffe, die entzündungshemmend und bei Schnupfen recht heilsam sind. Ingwertee frisch zubereitet eignet sich ebenso hervorragend. Dazu schneidest Du von der Ingwerknolle einige Scheiben ab und gießt heißes Wasser darüber. Den Tee kannst Du mit Honig oder Zitronensaft verfeinern.

Knoblauch

Die Knoblauchknolle wirkt antibakteriell und bei Schnupfen recht hilfreich. Dazu schälst Du eine Zehe vom Knoblauch und behältst diese so lange in den Mund, bis der Geschmack verflogen ist. Mit dem Speichel werden die Wirkstoffe aufgenommen.

Alternativ kannst Du Knoblauchsaft herstellen: Dazu hackst Du eine Zehe und mische dies mit 1 TL Zucker und 1 TL Zitronensaft. Der Saft wird aufgefangen und getrunken.

Inhalation

inhalation gegen schnupfenIst die Nase verstopft, kommt es nicht nur zu Beschwerden beim Atmen, die Entzündung kann sich ebenfalls auf die Nasennebenhöhlen ausweiten. Hier schafft Inhalieren mit heißem Dampf Abhilfe. Die Nasenschleimhaut schwillt ab und das Nasensekret läuft ab.

Geeignete Zusätze verstärken eine heilende Wirkung.

Geeignet sind:

  • Salbeiblätter (Teebeutel)
  • Kamillenblüten (Teebeutel)
  • Ingwer
  • Kochsalz
  • ätherische Öle

Die Inhalation erfolgt durch ein Dampfbad oder speziellem Gerät zur Inhalation. Ideal sind 2-3 Mal täglich 10 Minuten.

Inhalator

Apotheken und Drogerien spezielle Geräte zum Inhalieren und somit für Kinder eine Alternative.

Frische Luft

Raumluft ist genauso wichtig wie Luftfeuchtigkeit und frische Luft. Dein „Krankenzimmer“ solltest Du alle 1-2 Stunden für ein paar Minuten stoßweise lüften.

Fühlst Du Dich nicht so schlapp und leidest nicht unter Fieber, kannst Du einen kleinen Spaziergang unternehmen. Warm anziehen, nur nicht allzu warm, damit kein Nassschwitzen auftritt, gemächlich gehen und dabei tief ein und aus atmen.

Nasenspülung

Nasenspülung- oder duschen ist ein weiteres Mittel, um verstopfte Nasen zu befreien. Der Nasenschleim wird gelöst und ausgespült. Keime werden abgetötet und das Atmen erleichtert. Eine Nasenspülung erleichtert ebenso das Einschlafen.

Zum Einsatz kommt dabei lauwarme Kochsalzlösung, denn pures Wasser verursacht Kribbeln in der Nase. Diese Lösungen erhältst Du in Apotheken und Drogerien oder zur selbst Herstellung in 250ml Wasser einen Teelöffel Meersalz auflösen.

Einfacher geht es mit etwas Kochsalzlösung in der hohlen Hand, die Nase darin eintauchen und durch die Nasenlöcher die Flüssigkeit einsaugen. Eine kleine Schüssel ist ebenso geeignet. Handelsübliche Geräte für Nasenspülungen kannst Du ebenfalls nutzen.

Ätherische Öle

Bei Schnupfen wirken ätherische Öle abschwellend und hemmen Entzündungen.
Ätherische Öle aus:

  • Pfefferminze
  • Eukalyptus
  • Anis
  • Teebaumöl
  • Latschenkiefer oder Fichtennadeln
  • Thymian

Ätherische Öle sind recht intensiv und ein direktes Auftragen auf die Haut kann Reizungen hervorrufen. Als Zusätze bei Voll,- Teil oder Dampfbädern sehr gut einzusetzen. Über Duftlampen kann das Aroma Öl im Raum verteilt werden. Du kannst ebenso ein Taschentuch oder Wattebausch mit einigen Tropfen Aroma Öl beträufeln und ab und an daran schnuppern. Für unterwegs eine praktische Alternative. Vor dem Schlafengehen eventuell einen Tropfen Öl auf Dein Kopfkissen geben.

Zur Beachtung: Beim Einsatz ätherischer Öle solltest Du Dich unbedingt an die korrekte Menge bei der Anwendung halten, denn es gilt: wirklich nur 1 – 3 Tropfen! Ein Verzicht bei ätherischen Ölen gilt bei allergischen Reaktionen. Bei Kindern sind die Öle mit besonderer Vorsicht zu verwenden!

Duftlampen

Duftlampen sind eine gute Möglichkeit, um ätherische Öle im Zimmer zu verteilen. Auf entzündete Nasenschleimhäute wirken sich Rosmarin oder Thymian Öl positiv aus. Ebenso Pfefferminzöl zum Erfrischen oder Teebaumöl zum Desinfizieren. Bei jeder Anwendung solltest Du die allgemeinen Vorsichtsregeln für jegliche ätherischen Öle beachten.

Eukalyptusöl

Die Blätter vom Eukalyptusbaum werden zur Gewinnung für das ätherische Öl genommen. Das Öl enthält hauptsächlich Cineol und löst den Schleim der Nase- und Nebenhöhlen und eignet sich ausgezeichnet für Dampf- oder Vollbäder.

Latschenkiefernöl

Latschenkiefern sind im Alpenraum beheimatet und aus deren Nadeln wird das Latschenkiefernöl gewonnen. Bei einer Anwendung auf der Haut wirkt das Öl durchblutungsfördernd und löst beim Inhalieren in einem Dampf- oder Vollbad den Schleim.

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl gegen schnupfenDie Blätter der Pfefferminze werden zur Gewinnung von Pfefferminzöl genutzt. Die Bestandteile Menthon, Menthol und Menthofuran sind bei Entzündungen oberer Luftwege sehr wirksam. Der Kopf wird freier und im Dampfbad als Zusatz sehr wirksam. Für unterwegs kannst Du ein paar Tropfen auf ein Taschentuch geben und gelegentlich daran schnuppern.

Zur Beachtung: Bei allen ätherischen Ölen sind zur Anwendung stets die Vorsichtsregeln zu beachten.

Majoran

Getrocknete Majoran Blätter kannst Du zur Herstellung einer Salbe verwenden, denn diese wirkt sehr gut bei Schnupfen. Dazu benötigst Du Folgendes:

  • 3 TL getrocknete Majoran Blätter pulverisieren
  • 1 EL Weingeist darüber gießen
  • 2 EL Butter, ungesalzen, hinzugeben
  • Mischung 5-10 Minuten im Wasserbad erhitzen
  • Durch ein Tuch abgießen
  • Abkühlen lassen.

Diese Salbe reibst Du bei Schnupfen unter Deine Nase. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist diese Salbe ungeeignet.

Thymian

Das Küchengewürz Thymian besitzt versteckte Heilqualitäten. Dieses Gewürz hemmt Entzündungen und zum Inhalieren oder Zusatz für ein Bad geeignet. Tee aus Thymian ist heilsam und nebenbei sehr schmackhaft.

Fußbäder

Bei Schnupfen helfen ebenso warme Fußbäder, wenn keine Badewanne vorhanden ist oder Du keine Vollbäder magst. Für ein Fußbad ist normaler Plastikeimer ausreichend und diesen füllst Du mit 40 Grad heißem Wasser. Den Eimer nur halb voll befüllen, sonst schwappt das Wasser über den Rand. Lege Dir ein Handtuch zum späteren Abtrocknen der Füße bereit. Den Eimer stelle jetzt vor den Stuhl, der für Dich gemütlich zum Sitzen ist und nun kannst Du langsam die Füße darin eintauchen. Sobald das Wasser beginnt abzukühlen, beende das Fußbad.

Für das Fußbad kannst Du ebenso ätherische Badezusätze beigeben.

Heißes Bad

Vollbäder sind wahre Klassiker bei Schnupfen. Die Wärme vom Wasser, durch den Badezusatz aufsteigende Dämpfe fördern die Schleimlösung und Immunabwehr.

Nehme dafür bewährte Badezusätze für Erkältungen oder einige Tropfen aromatisches Öl. Dafür eignen sich Pfefferminze, Eukalyptus, Fichtennadel, Thymian und Lavendel. Nun genieße das Bad und atme dabei tief durch.

Nach dem Bad gut abtrocknen und lege Dich anschließend ins Bett und gönne Dir eine gute halbe Stunde Ruhe. Es kann zum Nachschwitzen kommen, deshalb lege Dir eine weitere Decke zum Wechseln parat. Anschließend kurz frisch machen und frische Nachtwäsche anziehen.

Zur Beachtung: Heiß baden ist nur geeignet, wenn kein Fieber vorhanden ist. Die Temperatur des Bades sollte maximal 40 Grad besitzen und 20 Minuten nicht überschreiten. Denn nach dem heißen Bad kann der Kreislauf etwas absacken, daher sollte beim Verlassen der Wanne jemand anwesend sein.

Warme Wickel

Es ist nicht unbedingt ein Bad notwendig, um eine Wirkung der Wärme bei Schnupfen zu erwirken. Mit warmen Wickeln ergibt sich das gleiche Ergebnis.

Tauche ein Handtuch in heißes Wasser, allerdings nur so heiß, dass Du das Tuch ohne Probleme anfassen kannst, dann gründlich auswringen und um den Hals wickeln. Ein weiteres Tuch dient zum Bedecken. Lege Dich anschießend auf die Couch oder in das Bett und ruhe Dich aus.

Wärme fördert die Durchblutung und Schnupfenviren können sich nicht vermehren.

Rotlichtlampe

Mit einer Rotlichtlampe kann der Schnupfen mit gezielter Wärme bekämpft werden. Die Strahlen der Infrarotlampe dringen in die Haut ein, es entsteht angenehme Wärme und die Durchblutung wird gesteigert. Der Nasenbereich, Nasenneben-, Stirn- und Kieferhöhlen werden erwärmt. Bei der Bestrahlung solltest Du die Augen geschlossen halten und eventuell mit einer Brille schützen, die im Solarium verwendet wird. Setze Dich 2 Mal am Tag für 10 -15 Minuten vor eine Rotlichtlampe und halte dabei einen Abstand von 30 – 40 cm ein.

Bäder für die Unterarme

Für das Unterarm Bad fülle in Dein Waschbecken warmes Wasser und tauche beide Unterarme ein. Die Temperatur, die Dauer und die Zusätze sind dabei die gleichen wie bei einem Vollbad.

Ruhe

Das Immunsystem bekämpft Schnupfenviren, damit dies geschehen kann, vermeide so gut es geht körperliche Anstrengungen. Gönne Deinem Körper Ruhe, lese ein Buch, nehme ein wohltuendes Bad oder schlafe so oft es geht.

Vitamin C

Vitaminreiche Ernährung stärkt das Immunsystem. Bei einer Erkältung benötigt der Körper mehr an Vitamin C als gewöhnlich, daher solltest Du Südfrüchte mit viel Vitamin C zu Dir nehmen. Ein Vitaminpräparat schadet sicherlich ebenso wenig.

Mit einer verstärkten Zufuhr an Vitamin C werden Symptome bei einer Erkältung gelindert und die Dauer eines Infektes wird verkürzt. Wenn Du Ergänzungspräparate ausprobieren möchtest, dann halte Dich an die empfohlenen Dosierungen und vermeide Überdosierungen.

Schlafen

Schlafen ist die beste Erholung, die Du dem Körper gönnen kannst. Im Tiefschlaf werden ein hohes Maß immun stimulierende Hormone ausgeschüttet und Lymphozyten aktiviert.

Eine Nasenspülung erleichtert Dir in der Nacht das Atmen. Für eine angenehme Müdigkeit und einen ruhigen Schlaf sorgt Lindenblütentee.

Jeder Schnupfen ist anders – wann definitiv zum Arzt!

In vielen Fällen ist ein Schnupfen eine harmlose Virusinfektion und benötigt keine Behandlung durch einen Arzt.
Bei folgenden Symptomen sollte allerdings ein Arzt dringend aufgesucht werden:Nasenspray gegen schnupfen

  • Gleichbleibender starker Schnupfen bei mehr als 5 Tagen
  • Fieber über 39 Grad und eventuell Schüttelfrost
  • Schmerzen im Hals, den Ohren und im Bereich der Augen und Stirn
  • akute Atemnot
  • Das Nasensekret verändert sich auffällig, eventuell eitriger Geruch,
  • starke Schmerzen der Glieder und im Kopf

Ein Schnupfen ist nicht immer harmlos und es kann eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken, insbesondere wenn der Schnupfen nicht richtig ausgeheilt ist. Bei einer anfänglichen Entzündung der Nasenschleimhaut ist eine Ausweitung in den Bereich Hals-Nasen-Ohren möglich. Die Folgen können Entzündungen der Nasen,- Stirn,- und Kieferhöhlen, dem Mittelohr, der Lungen und Rippenfellentzündungen sein. Hinter einem hartnäckigen Schnupfen kann ebenso eine allergische Reaktion stehen.

Bei einem Arztbesuch wird die Ursache schnell und fachkundig geklärt und erforderliche Medikamente verschrieben, damit Folgeerkrankungen behandelt werden können.

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